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Silber

Silber wird von Menschen etwa seit dem 5. Jahrtausend v. Chr. verarbeitet. Es wurde zum Beispiel von den Assyrern, den Goten, den Griechen, den Römern, den Ägyptern und den Germanen benutzt. Zeitweise galt es als wertvoller als Gold. Das Silber stammte meistens aus den Minen in Laurion, die etwa 50 Kilometer südlich von Athen lagen. Bei den alten Ägyptern war Silber als Mondmetall bekannt. (Quelle: Wikipedia)

"Sterling Silber
" ist eine Legierung aus 92,5% reinem Silber und 7,5% anderen Metallen, normalerweise Kupfer. Der Feingehalt beträgt also 925/1000. Es ist verglichen mit reinem Silber härter. Die Farbe ist etwas rötlicher gegenüber dem reinen Silber.
Geschmolzenes Reinsilber kann bis zum 20fachen seines eigenen Volumens Sauerstoff aufnehmen, der beim Erstarren plötzlich unter einem "spratzenden" Geräusch entweicht und die Oberfläche aufreißt. Der Kupfergehalt reduziert die Gefahr des "Spratzens" und erhöht die Härte des Silbers.

"Plated Silver"
Edle Optik bei geringerem Preis. Plating beschreibt ein Verfahren, bei dem eine leitende Oberfläche mit Metall - in diesem Fall Silber - überzogen wird. Als Trägermaterial diente früher ausnahmslos "Neusilber", eine Legierung aus Kupfer, Nickel und Zink. Inzwischen hat sich jedoch eine Edelstahllegierung aus 18/10er Chrom- Nickelstahl weitestgehend durchgesetzt.


Anlaufen von Silber
Es ist eine allgemein bekannte Tatsache, daß Silber auch dann anläuft, wenn es nicht in Gebrauch ist. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis es dunkle, bräunliche, bläuliche bis blauschwarze Flecken bekommt oder sich insgesamt verfärbt und damit im üblichen Sprachgebrauch "angelaufen" ist.

Grund dafür ist die besondere Empfindlichkeit der Silberoberfläche gegenüber schwefelhaltigen Gasen, wie sie in der Umgebungsluft vorkommen. So genügen schon Spuren von Schwefelwasserstoff in der Luft, in Konzentrationen, die wir geruchlich noch nicht einmal wahrnehmen können, um Silber zu verfärben. Denn schon bei Raumtemperatur findet eine Reaktion zwischen Schwefelwasserstoff und Silber statt, wobei Silbersulfid gebildet wird, das dann zu den oben erwähnten dunklen Farbveränderungen führt.

In gleicher Weise läuft Silber bei Berührung mit Speiseresten an, die schwefelhaltige Substanzen enthalten, wie z. B. Eigelb, Mayonnaise, Senf, Zwiebeln, Hülsenfrüchte, Fisch, besonders Fischlake und Marinaden. Deshalb sollte man z. B. auch keinen Silberlöffel verwenden, wenn man ein gekochtes Ei ißt.

800er Silber kann aufgrund seines hohen Kupferanteils, von 200 Teilen auf 1000, goldfarben bis hellbraun anlaufen. Es ist für das maschinelle Spülen daher weniger geeignet. Wurde es jedoch nachträglich galvanisch versilbert, verhält es sich selbstverständlich wie eine 90er bzw. 100er Silberauflage.

Aufgrund der oben erwähnten hochempfindlichen Reaktion zwischen Silber und schwefelhaltigen Verbindungen lässt sich das Anlaufen nicht vermeiden. Auch Silberpflegemittel mit Substanzen, denen eine Schutzwirkung nachgesagt wird, können, wenn überhaupt, das Anlaufen nur unwesentlich verzögern. Da diese Schutzschichten immer nur sehr dünn sind, kann die Schutzwirkung zeitlich auch nur sehr begrenzt wirksam sein.

Unser Tipp um das Anlaufen deutlich zu verringern
Legen Sie einfache Schulkreide zu dem Silberartikeln. Dadurch reduziert sich die Luftfeuchtigkeit und das Silber läuft erheblich langsamer an.

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